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Das angeln nach der Forelle ist eine der am häufigsten ausgeführten Angelsportarten in Europa. Die Forelle ist nicht nur in Europa und Westasien so stark verbreitet, dass man vielerorts die Möglichkeit hat, den zur Familie des Salmo zugehörigen Fisch zu angeln. Was man beim Forellenangeln beachten muss und mit welchen Tricks man besonders viele Tiere angeln kann, zeigen wir hier auf.

Wo kann man Forelle angeln?

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Die Forelle ist in europäischen Gewässern heimisch, wurde aber durch den Menschen auch in anderen Gewässern weltweit verbreitet. Die kleinere Bachforelle kommt überwiegend in europäischen Flüssen und Seen, sogar in Talsperren vor.
Die Meerforelle hingegen lebt zunächst in Flüssen, wandert dann aber in das bevorzugte schnelle und kalte Meer ab. Die Meerforelle ist besonders nachts in Bewegung und kann daher bei nächtlichen Angelsessions gefangen werden.

Welche Jahreszeit ist die beste zum Forellenangeln?

Jahreszeit

Forellen bevorzugen eher eine kühle Umgebung. Ist das Wasser durch die Sonnenstrahlen aufgewärmt, bleiben die Fische lieber tief im Wasser stehen. Im Sommer sollte man daher die kühlen Morgenstunden, im besten Fall vor sieben Uhr, ausnutzen um erfolgreich am Forellenteich zu sein.
Während mancher Angler behauptet, er könne keinen Unterschied in den Jahreszeiten feststellen, schwören wieder rum andere, auf kältere Monate. Jedoch gibt es unter den begeisterten Sportfischern die FFF Regel : Forelle: Fünf Uhr früh – im Februar.
Doch nicht nur Jahreszeit und Tageszeit sind beim Forellenangeln von Bedeutung, auch der Wind tut sein Eigenes dazu um den Angler das Leben schwer zu machen. So können manche Fische einen Ostwind nicht vertragen, halten das Maul zu und lassen sich daher nicht fangen.
Abschließend lässt sich sagen, dass Forellenangeln zu jeder Jahreszeit möglich ist, allerdings liegt die Erfolgsquote bei kühlen Temperaturen höher, das der Fisch dann aktiver ist und sich schneller fangen lässt.

Was braucht man zum Forellenangeln?

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Eine gute Angelrute, die dem Hobbyangler zum Forellenangeln behilflich ist, gibt es bereits ab etwa 70 Euro. Dazu gehören natürlich auch die richtigen Köder. Dieser ergibt sich aus dem Gebiet in dem geangelt wird. Im speziellen Forellenteich eignen sich besser Maden und Forellenfutter, auch Plättchen aus Teig sind zur Zeit beliebte Köder.
Im offenen Gewässer wird man mit natürlichen Ködern, wie kleine Fliegen, Würmer oder Libellen am Haken erfolgreicher fischen können.

Welche Angelrute ist am besten zum Forellenfischen geeignet?

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Forellen fängt man am besten mit der Schlepp-Technik. Daher eignet sich hier die Schlepprute am Besten. Welche Länge man bevorzugt, hängt von den Begebenheiten am Wasser ab, meist ist das weite auswerfen der Rute nicht möglich, da im Waldgebiet um das Gewässer Pflanzen oder Bäume das werfen behindern. Wenn möglich, sollte eine Rute von etwa 4 Metern ausreichend sein. Außerdem sollte man bei der Auswahl der Angelrute bedenken, dass man das Sportgerät für eine lange Zeit nicht mehr aus der Hand legt. Die Angelrute sollte daher über ein geringes Gewicht verfügen und angenehm in der Hand liegen.

Welche Rolle eignet sich zum Forellenangeln?

Auch bei der Rolle sollte man am Forellenteich zu einem Produkt mit geringem Gewicht greifen, da sich das auf das gesamte Angelerlebnis auswirken kann. Die Rolle mit Frontbremstechnik ermöglicht dem Angler mit einer einzigen Fingerbewegung seinen gefangenen Fisch sicher aus dem Wasser zu befördern, auch wenn dieser regelrecht am Haken zappelt.
Wichtig ist, dass die Rolle über ein qualitativ hochwertiges Kugellager verfügt, da dies den Angelspaß aufgrund von schlechtem Laufverhalten der Angel mindern kann. Im besten Fall testet man die Angelrute mit der gewünschten Rolle Zuhause, bevor Sie in den Einsatz genommen wird. So kann man bereits ein Gefühl für das Zusammenspiel von Angel und Rute gewinnen und sich auf das bevorstehende Forellenangeln einstellen.

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Welche Schnur benutzt man zum Forellenangeln?

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Das Forellenangeln ist ein komplexes Zusammenspiel, dass von der Ausrüstung, der Angelerfahrung und der natürlichen Begebenheiten begünstigt wird. Wie auch bei der Wahl der Rute und der Rolle gibt es bei der Wahl der Schnur auch unzählige Meinungen. Der eine Angler hat mit dieser Ausrüstung die besten Erfahrungen gemacht, ein anderer schwört auf ein ganz anderes Equipment. Auch bei der Wahl der Schnur kann man nur Empfehlungen geben, letztendlich muss der Angler selbst herausfinden, welches Material sich für die besonderen Umstände seiner Angelumgebung gut eignet.
Eine gute Schnur darf nicht zu dünn sein. Wer bei der Spur spart, wird sich schnell ärgern, wenn der Fisch kurz vor dem Einholen plötzlich abreist und wieder im Wasser verschwindet. Auch bei der Wahl der Schnur sollte man die beiden anderen Komponenten, Rute und Rolle, sowie Gewicht der im Forellenteich ansässigen Fische bedenken. Eine monofile Schnur aus dünnem Nylon, mit einer Dicke von etwa 0,20 Millimeter ist für das angeln von mittelschweren Fischen am Forellenteich in der Regel ausreichend.

Welche Köder eignen sich für das Forellenangeln?

Auch bei der Frage des optimalen Köders spielen unterschiedliche Faktoren eine erhebliche Rolle. Fische, die in einem künstlich angelegten Forellenteich beheimatet sind, lassen sich leicht durch einfaches Forellenfutter oder Forellenteig angeln. Forellen, die in natürlichen Gewässern leben, angelt man einfacher durch natürliche Köder wie Libellen, Eintagsfliegen oder auch kleine Krabben.
Eine günstige und sichere Alternative sind Kunstköder. Diese imitieren die natürliche Bewegung eines kleinen Fisches und sind daher ein beliebtes Ziel für die Forelle. Kunstköder sind günstig und einfach am Haken zu befestigen.

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Welche Vorteile und welche Nachteile hat das Forellenangeln?

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Vorteile Nachteile
Forellenangeln ist der beste Einstieg in den Angelsport. Es ist leicht zu erlernen und bringt am Forellenteich schnelle Erfolge Viele Techniken: Beim Forellenfischen gibt es unterschiedliche Meinungen. Ist der eine Angelsportler von seiner Technik überzeugt, gilt das nicht auch direkt für den nächsten. Wichtig ist, sich selbst nicht von unterschiedlichen Meinungen verwirren zu lassen und selbst Erfahrungen beim forellenangeln am Forellenteich zu machen. Mit der Zeit erkennt der Angelsportler, welche Methode für Ihn und seine Bedürfnisse geeignet ist und mit welcher Ausrüstung er am besten klar kommt
Die Anschaffungskosten sind relativ gering. Es gibt bereits Komplettsets für Anfänger für unter 100 Euro. Zu Beginn reicht eine einfache Ausrüstung für den Hobbyangler vollkommen aus. Mit der Zeit wächst die Erfahrung, besseres Equipment kann angeschafft werden, wenn man seine Technik verbessert hat
Forellen kann man ganzjährig und zu jeder Tages-und auch Nachtzeit fangen. Die Wintermonate eignen sich zwar besser um erfolgreich Fische zu fangen, jedoch kann im Sommer auch ein guter Fang warten.
Verbundenheit mit der Natur. Man lernt die Natur auf eine neue Art und Weise kennen und fühlt sich mit ihr verbunden. Fischen kann Stress abbauen und hilft, die Alltagssorgen zu vergessen